OP: Imminent Fallout - Was bisher geschah...
1959: Machtübernahme Castro’s

Fidel Castro gelingt es nach vielen Revolutionsversuchen endgültig den kubanischen Diktator Fulgencio Batista ins Exil zu treiben und selbst an die Macht zu kommen.

1960: Kuba verbündet sich mit der UDSSR

Nachdem Castro sein Land innerhalb kürzester Zeit heruntergewirtschaftet hatte, müssen die USA als Sündenbock herhalten: Castro bezeichnet die USA als eine Gefahr für Kuba, enteignet sämtliches amerikanisches Eigentum und befiehlt allen US-Staatsangehörigen die Insel zu verlassen, trotz der Tatsache dass die USA den Hauptabnehmer für den für Kuba wirtschaftlich lebenswichtigen Zucker darstellen. Die USA reagieren darauf mit dem Abbruch aller diplomatischen und konsularischen Beziehungen und verhängen ein Handelsembargo gegen Kuba.

1960: Kuba verbündet sich mit der UDSSR

Das vorher total von den USA abhängige Kuba wendet sich in seiner kritischen Lage an die UDSSR, die diesem militärisch hervorragend gelegenen Stützpunkt nahe der amerikanischen Grenze natürlich nicht widerstehen kann.

9. Juli 1960: Chruschtschows Rede

Chruschtschow hält eine Rede in der deutlich klar wird, dass Kuba von nun an dem kommunistischen Block angehört: "Falls es notwendig sein sollte, kann die sowjetische Artillerie bildlich gesprochen mit ihrem Raketenfeuer das kubanische Volk unterstützen, falls aggressive Kräfte im Pentagon es wagen sollten, eine Intervention in Kuba zu beginnen. [...] Wir [...] werden alle Mittel einsetzen, um Kuba zu unterstützen."

1961: Exilarmee

Der CIA organisiert eine aus kubanischen Flüchtlingen bestehende Exilarmee, die Fidel Castro in Form einer Invasion Kubas stürzen soll.

15. April 1961: Invasionsversuch

Nach der Zustimmung Kennedys bombardieren B-26 Bomber kubanische Städte und Flugplätze. Anschließend beginnt die Invasion in der Bahia de Cochinos (Schweinebucht).

17. April 1961: Fehlschlagen

Die Invasion wird nach etwa je 200 Mann Verluste auf beiden Seiten niedergeschlagen und über 1100 der Exilkubaner werden gefangen genommen.

1962: Operation Ortsac

Aufgrund der Niederlage in der Schweinebucht simuliert die US Army in mehreren Manövern die Eroberung einer Karibikinsel wie Kuba unter dem Namen „Ortsac“ (Castro rückwärts buchstabiert).

27. Mai 1962: Operation Anadyr

Als Reaktion darauf stationiert Moskau 24 SS-4- und 16 SS-5-Raketen auf Kuba. Zusätzlich sollen rund 44000 Mann der Roten Armee die Insel schützen.

11. September 1962: Unklarheit

Die Sowjetunion versichert der USA, dass auf Kuba keine Erstschlagswaffen vorhanden sind: „Die Waffen und die militärische Ausrüstung in Kuba sind ausschließlich für Defensivaufgaben vorgesehen.“

28. September 1962: U2-Einsatz I

Amerikanische U2-Aufklärungsflugzeuge fotografieren sowjetische Frachter mit Iljuschin-28 Bombern. Außerdem werden Mittelstreckenraketen auf Kuba vermutet, welche mit Sicherheit nicht für Defensivmaßnahmen gedacht sind, da diese innerhalb weniger Minuten Washington oder New York erreichen können.

18. Oktober 1962: U2-Einsatz II

Ein weiterer U2-Aufklärungsflug beweist neben den Mittelstreckenraketen die Existenz von sowjetischen Langstreckenraketen mit Atomsprengköpfen.

19. Oktober 1962: Atomtest

Um ihre Stärke zu demonstrieren zündet die UDSSR eine Wasserstoffbombe mit der Stärke von 2500 Hiroshima-Atombomben.

20. Oktober 1962: Seeblockade und DEFCON 3

Kennedy lässt alle Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzen und plant eine Seeblockade um Kuba um eine weitere Lieferung militärischer Angriffswaffen zu verhindern.

22. Oktober 1962: Vorbereitungen für eine Invasion

Für den Fall einer Invasion verlegt das Verteidigungsministerium 180.000 Mann und einige B-52 Bomber nach Florida. Die B-52 Bomber des Strategischen Luftwaffenkommandos SAC steigen an diesem Morgen zum ersten Mal in der Geschichte mit voller Nuklearbewaffnung auf und 14.000 Piloten der Reserve werden einberufen.

24. Oktober 1962: Inkrafttreten der Seeblockade und DEFCON 2

An die 100 amerikanische Kriegsschiffe bilden um 10:00 Uhr eine Blockade um Kuba als sowjetische Frachtschiffe sich der amerikanischen Sperrzone nähern. Es wird ein sowjetisches U-Boot als Geleitschutz der Frachter entdeckt: DEFCON 2 wird für alle Streitkräfte ausgelöst. Die sowjetischen Schiffe haben den Befehl die Seeblockade zu ignorieren, da die USA gegen „die Rechte der freien Navigation in internationalen Gewässern“ verstoßen.

27. Oktober 1962: U2-Einsatz III

Während eines Aufklärungsfluges über Kuba wird eine U2 von SAM-Luftabwehrstellungen angegriffen und abgeschossen.

------------------------ ENDE DER REALEN GESCHICHTE ---------------------------
----------------------- BEGINN DES FIKTIVEN SZENARIOS! -------------------------

27. Oktober 1962: Die USA reagieren

Auf den dringenden Rat der Militärs im EX-COMM reagiert der Präsident und befiehlt den Luftangriff und die anschließende Invasion Kubas.

28. Oktober 1962: Invasion

In den frühen Morgenstunden bombardieren amerikanische B-52 Bomber alle bekannten Raketenstellungen und wichtige militärische Stützpunkte. Kurz darauf fallen die ersten amerikanischen Truppen in Kuba ein. Im Laufe des Tages kommen die US-Streitkräfte zügig ins Landesinnere voran. Die Sowjetunion hatte keine Gelegenheit mehr, eine ihrer Atomraketen zu zünden, da alle durch den Luftangriff vernichtet wurden. Gegen 22:00 Uhr beginnt eine Mobilmachung der Roten Armee in Europa.

29. Oktober 1962, 04:30 Uhr: DEFCON 1

Sowjetische Panzerdivisionen rollen gen Berlin. Die USA lösen weltweit für alle amerikanischen Streitkräfte DEFCON 1 aus.

29. Oktober 1962, 07:00 Uhr: Vergeltung?

Die Sowjets rücken unter anderem auch in Westberlin ein, während die Bundesrepublik Deutschland wegen dem Überraschungseffekt kaum Widerstand leisten kann. Sämtliche Deutsche Stellungen werden überrannt, viele Soldaten überleben den sowjetischen Angriff nicht.

29. Oktober 1962, 13:00 Uhr: Vergeltung!

Chruschtschow bezeichnet den Luftangriff der Amerikaner auf Kuba als ein „Pearl Harbor“-Szenario und deklariert seinen Überfall auf Deutschland als die darauf folgende Vergeltung. Währenddessen leisten die Sowjets auf Kuba erbitterten Widerstand, welcher aber gegen die Überzahl an US-Einheiten nicht aufrechterhalten werden kann.

30. Oktober 1962, 08:00 Uhr: Mobilmachung der US-Streitkräfte in Europa

Aufgrund des NATO-Bündnisses verlegen die USA sämtliche ihrer Streitkräfte innerhalb Europas in den umkämpften Osten Deutschlands.

30. Oktober 1962, 10:30 Uhr: 3. Weltkrieg?

NATO und UDSSR befinden sich nun offiziell im Kriegszustand. Nun hängt alles nur noch von einer einzigen Frage ab: Werden Atomwaffen zum Einsatz kommen?

"Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird,
aber im vierten werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen."

Albert Einstein

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